Auf dem Weg

Heute mal ein kürzerer Beitrag, da wie bereits angekündigt Transfertag war. Konnte dank spätem Bus auch ausschlafen. Aufgewacht bin ich natürlich um 7. Ganz geil. Dementsprechend hänge ich jetzt in den Seilen. Mein Gastgeber Chris hat mich zum Glück zum Busbahnhof gebracht, sonst hätte ich per Anhalter fahren müssen und das überstehen die Nerven meiner Eltern nicht! Die Fahrt war relativ entspannt, obwohl ich die erste Stunde nicht mal sicher war, ob ich im richtigen Bus sitze. Der Fahrer war so nach dem Motto „Schmeiß dein Zeug rein und setz dich irgendwo hin.“ Und da ich per Bustracker an der Haltestelle gecheckt hatte, wo mein Bus ist und der eigentlich wo ganz anders war, hat mich das noch mehr verwirrt. Und dann kam noch eine Durchsage „Schaut das ihr im richtigen Bus seid. Der in die Andere Richtung hat uns nämlich eben Überholt.“ Ich war echt kurz geschockt. Das Erste das ich überprüft habe als Pause war, ist die Anzeige außen am Bus. Hatte schon befürchtet, der fährt nicht bis Wellington durch, aber das tat er zum Glück. Hier übrigens noch ein Bild von meiner Bushaltestelle.

In the Middle of Nowhere. Das war mal ein Café. Jetzt steht’s leer. Ist ziemlich Strange, dass da eine Bushaltestelle für den Fernbus ist. Dort haben mich vor ein paar Tagen Jason und sein Kollege eingesammelt. Ich wäre sonst in einer SEHR vertrauenswürdigen Umgebung gestrandet. Auf jeden Fall hab ich mir heute Sitze mit Goldstatus gegönnt. War 5€ teurer, hatten aber Strom und super bequeme Sessel mit extrem viel Beinfreiheit. Konnte man so weit Hintere machen, dass man auch ohne Probleme hätte schlafen können. Fahrt von knapp 5h war auch recht kurzweilig. In Wellington angekommen, wollte ich mir erstmal ein Uber holen. Haken daran: Um das freizuschalten für Neuseeland muss man eine Neuseeländische Nummer angeben. Joa, die hab ich ja, aber da das Konto mit meinem Apple Account verbunden ist, kann ich nicht mal schnell die Telefonnummer ändern. Muss jetzt schauen, ob ich mir einen Account ohne Apple machen kann. Weil sonst wird das nix mehr mit Uber in diesem Leben. Hab dann halt die Alternative zu Uber getestet. Heißt hier Ola und hat das gleiche System. Privatleute die als Taxifahrer arbeiten. Bis ich das alles eingestellt hatte, war schon so viel Zeit um, wie ich gebraucht hätte um zum Hostel zu laufen und das waren immerhin 25 Minuten. Aber gut. Jetzt weiß ich auch das die App taugt. Und mit 8 Dollar wars recht billig. Hab dann erstmal eingecheckt. Wohne zur Abwechslung mal im EG, darf für die Duschen trotzdem einmal durchs ganze Hause laufen, weil die im ersten OG sind. Bzw. die mit Föhn. Hab auch endlich mal ein Lower Bunkbed. Da ich auch überdurchschnittlich Lange bleibe freut es mich nicht immer in das obere Etagenbett steigen zu müssen, sondern einfach in mein Bett fallen kann. Hab erstmal mein ganzes Zeug genommen und in die Waschmaschine geschmissen, bevor ich zum Essen los bin.

Hab einen der Besitzer gefragt, wo man am Besten ne Kleinigkeit zum Essen findet und während ich dort hinging festgestellt, dass ich ja Reisekleidung an habe, sprich Jogging und Laufsportshirt. Daher bin ich dann zu BurgerFuel. Neuseeländischer Mäcces. Obwohl es totale Müllverschwendung ist bewundere ich ihre Verpackungen schon sehr.

Zippt man auf und kann’s aus der Verpackung Essen. Also gabs heute wegen mangelnder Kleidung Burger. Ich überleg ja als mal zu Subway zu gehen, aber ich weiß genau das ich da krachend Scheitere, da man da so viel Fragen beantworten muss. Belag, Brot, Soße etc. Ich versteh die hier doch eh so schlecht. Mittlerweile bin ich wieder zurück, hab mein Zeug in den Trockner geschmissen und warte vor dem Wäscheraum bis der fertig ist. Danach gehts erstmal Duschen und dann aufs Zimmer. Bin froh, dass ich mal wieder 4er Zimmer hab. Das ist viel Entspannter, als wenn da x-Leute um einen rumrennen. Das immer Ruhig sein stresst mich nämlich. So das wars für heute schon.

Hinterlasse einen Kommentar