Meer sein

Sydney Tag 6…. Glaube ich zumindest. Damit auf jeden Fall der Letzte.
Die Zeit ging tatsächlich viel Schneller um als gedacht. Schwupps und schon geht der nächste Flieger. In dem sitze ich auch in gut einer Stunde. Gestern habe ich zum Abschluss nochmal Sightseeing gemacht. Damit ich sagen kann, ich hab auch was gesehen, außer Grün und Stadion. Morgens musste ich mir daher auch den Wecker stellen, damit ich rechtzeitig am Hafen war. Die sind nämlich tatsächlich auf die Minute losgefahren. Die Wale zu suchen, ist tatsächlich Aufwendiger als gedacht und so haben wir nur einen ganz jungen Wal gesehen, der aber Recht häufig an der Oberfläche war. Sind schon Cute die Tiere. Die Guides waren auch echt korrekt. Er ist gefahren und sie hat uns alles Mögliche erklärt. Sie hat Jahrelang auf Tonga mit Walen gearbeitet und ist mit ihnen geschwommen, daher wusste sie halt Extrem viel. Hat uns z.B. genau erklärt, was für ein Wal das ist und wie Alt er voraussichtlich ist.

Bilder sind natürlich nicht so gut, da der nicht grad mal so an die Oberfläche kam, wenn wir Bock hatten. Aber war schon beeindruckend, gerade dann wenn er gesprungen ist. Crazy. Die Tour war auf jeden Fall sehr kurzweilig. Wir waren mit Abstand das kleinste Boot, aber dafür auch eine kleine Gruppe, sodass Jeder etwas sehen konnte. Fun Fact: Als wir zurück gefahren sind, habe ich rausbekommen, dass sie auch Deutsche ist. Noch Lustiger war die Tatsache, dass die deutsche Nationalmannschaft auch mit ihnen auf Waltour war. Zufälle gibts. Ich bin nach der Tour direkt weiter zur Oper. Ich wollte abklären, ob ich die Tour evtl. früher machen konnte. Ich hatte mir ja einen Puffer eingerechnet, weil ich von der Bootstour bis zur Oper gut 30 Minuten benötigt habe. Trotzdem war es ein Fenster von 3 Stunden. 12:00 Uhr war die Tour fertig, 15:00 musste ich in der Oper sein. Deswegen habe ich mal nett nachgefragt, ob ich einen früheren Spot haben kann. Ging leider nicht. Also 2 Stunden warten. Toll! Ich stand dann vor der Entscheidung, ob ich zurück laufe und mein Tablet hole und mich dann in den Park setze, oder einfach gleich dort bleibe und warte. Der Weg wäre Gesamt 1 Stunde gewesen, was echt machbar war, allerdings war ich zu dem Zeitpunkt schon extrem viel gelaufen. Am Ende de Tages waren es knapp 15km. Seit ich den Schrittzähler installiert habe, checke ich das nämlich immer. Deshalb habe ich mich dann lieber gleich in den Park gesetzt um Instagram mal zu aktualisieren. Irgendwie ist das Schreiben und Posten schon Freizeitstress, aber ich wollte es ja nicht Anders. Habe mich dann auch wieder zeitig Richtung Oper aufgemacht. Okay, zeitig ist relativ. Ich hatte zu dem Zeitpunkt weder was Anständiges gegessen noch getrunken gehabt. Also zum Kiosk und zumindest Chips und was zu trinken gekauft. Mein Kreislauf war nämlich auch schon wieder am Kippen. Wahrscheinlich weil ich im Park halt auch noch in der knallenden Sonne lag. Im Endeffekt hatte ich aber weder Zeit zum Trinken, noch Essen. Ich war pünktlich um 14:55 am Ticketschalter um abzuklären, ob ich die Tickets bei der Führung direkt bei der Tour holen musste oder am Schalter. Dumm war nur das vor mir ein Ehepaar war, das Ewig brauchte bis es fertig war. Der Moment, wenn du wie bekloppt auf die Uhr schaust und nichts voran geht…. Wenigstens ging’s nicht nur mir so. Im Endeffekt war ich am Ticketschalter falsch und musste direkt zum Startpunkt der Touren gehen. Meine war natürlich schon unterwegs… Also schnell Rucksack abgegeben und dann hat mich eine Mitarbeiterin zu meiner Gruppe gebracht, die zum Glück auch noch nicht weit war. Der Guide war echt gut, aber die Führung einfach mal viel zu kurz. Nach einer Stunde war schon wieder Schluss. Wir sind gefühlt mehr Treppen gestiegen, als das wir Infos bekommen haben. Das Teil ist halt auch ziemlich riesig. Finds halt turbo Krass, wie viele Veranstaltungen da gleichzeitig laufen.

Ich bin dann nach der Führung ein letztes Mal am Hafen entlang gelaufen. Eigentlich war schon Zeit für Abendessen, aber alle Lokale waren halt mal Leer, also bin ich so lange weiter gelaufen bis 18 Uhr war. Am Ende bin ich dann beim Italiener ums Eck gelandet. Damit habe ich kein einziges Mal Asiatisch gegessen, obwohl ich in Chinatown gelebt habe. Muss man auch erstmal schaffen. Auf jeden Fall schaue ich, dass ich wieder in dieses Hostel komme, sofern ich nochmal nach Sydney kommen sollte. Hier erreicht man alles innerhalb von 30 Minuten zu Fuß. Das ist schon sehr entspannt. Im Endeffekt bin ich hier auch auch nur zum Flughafen und zurück Bahn gefahren. Den Rest bin ich gelaufen, was auch Sinn ergab. Öffis sind hier so unfassbar teuer. Abends saß ich dann noch eine Weile im Eingangsbereich und habe meinen Blog geschrieben. Dieses Mal dort, weil ich nicht schon wieder wie eine Bekloppte im Gemeinschaftsraum tippen wollte. Hier habe ich keinen gestört. Habe auch zum ersten Mal gesehen, dass es im Hostel echt wie im Taubenschlag zu ging. Ein Komme und Gehen. Vor allem Teilweise mit Waschbeuteln. Ich habe ja die Theorie, dass manche aus dem Studentenwohnheim im Gebäude unsere Bäder mit benutzen. Da sind Gestern zu viele Leute ein und aus gegangen. Das waren mehr, als das Hostel Betten hatte. Save! Hätte ich mal nachgefragt, aber jetzt ist schon zu spät. Waschen wollte ich gestern eigentlich auch noch, aber das habe ich auf Heute in Brisbane verschoben. Ich muss auch endlich mal meine Socken nachkaufen. 1 Paar kaputt, 1 Paar den zweiten Socken verloren. Werde ich dann mal Morgen in Angriff nehmen. Gut, das wars soweit. Boarding startet gleich. Bis in Brisbane dann!

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