Into the wild

Von Queenstown nach Queenstown. Sorry für das späte Update, aber ich musste erst etwas fertig schreiben, dass mir am Herzen lag.
Vor 4 Tagen bin ich Richtung Stewart Island aufgebrochen. Natürlich ist mir auf der Fahrt dorthin aufgefallen -> Mal wieder gefailed. Keine Verbindung, die Zahlbar gewesen wäre nach Te Anau gefunden und die die mich mitgenommen hätten, sind ein Tag früher dorthin gefahren. Also hieß es Rückfahrt nach Queenstown. Auf der befinde ich mich auch gerade. Habe noch 2h Zeit zu tippen und hoffe ich schaffe es in Time. Sonst nehme ich euch an den See mit. Oder in die Gondel, die ich da am letzten Tag gesehen hatte. Daher hat es auch was Gutes wieder dorthin zu kommen. Kann noch ein paar Sachen auschecken.
Zurück zu den Tagen zuvor. Bin mit Catch-A-Bus aufgebrochen. Ist ein bisschen teurer als der Intercitybus, aber brauch halt Mal ein Drittel der Zeit. Daher war ich auch gegen Nachmittag in Invercargill (Ich hoffe ich habs Richtig geschrieben.) Dort erstmal ins Hostel, das Riesig war….. und ein Labyrinth. Konnte man sich Save verlaufen. Vor Allem wenn einfach mal überall „Exit“ steht.

Das Beste: 8er Zimmer, nur Eine da und die war Deutsche. Wir sind dann Zusammen spazieren gegangen und ich habe sie Zugetextet. Die Arme. Aber wenn man so viel erlebt hat wie ich, hat man Redebedarf. War aber echt entspannt mal wieder mit jemandem unterwegs zu sein. Abends waren wir noch zusammen Essen. Glücklicherweise mussten wir Morgens gleichzeitig los, sodass der Wecker um halb 7 echt klar ging. Sie ist mit ihrem Auto weiter Richtung Catlins, ich mit dem Shuttle zur Fähre und weiter nach Stewart Island. 18400km entfernt von Euch. Mir wird irgendwie immer mehr bewusst, dass ich noch mehr dieser Ecken der Welt sehen will. Dort wo nicht so viele Leute rumlaufen. (Also hier ist es zumindest im Winter so). Ich will die besonderen Ecken der Welt sehen. Hobart war ja auch schon Mega. Ich hoffe bis zur nächsten Reise darf ich wieder Auto fahren, weil ich auf Einiges verzichten muss, da ich nicht so Reisen kann, wie ich will. Öffis sind auch immer ne Geschichte wert, aber trotzdem ist man in Ländern, wie Neuseeland extrem unflexibel und kommt nicht überall mal schnell hin. Deswegen bin ich eben auf Tourismuswegen unterwegs. Auf was ich ja Turbo Viel Bock hätte, wäre auf ein Boot zu steigen und Ozeanien abzufahren ohne Zeitlimit. Tatsächlich gibts sowas ja wirklich. Man muss halt auf dem Schiff mithelfen, aber man kommt gut rum. Vorerst musste aber die Fahrt mit dem Katamaran nach Stewart Island reichen. Oban, das Dorf dort ist Mini Mini. Sind im Prinzip 4 Straßen. Die Insel hat auch nur 400 Bewohner. Die Mehrheit der Häuser im Dorf sind Unterkünfte oder Läden. Mein Hostel war rießig.

Man hat mich dann aufgeklärt, dass die Hostels im Sommer wohl auf Monate ausgebucht sind. Man kann hier Wanderungen von bis zu 12 Tagen machen, also wird das als Start- und Endpunkt genutzt. Viel kann man hier nämlich nicht machen außer wandern. Den Himmel nachts anschauen, weils einer der Dunkelsten der Welt ist und Kiwis kann man auch suchen (Hab ich tatsächlich Vergessen, ergo muss ich nochmal hin!). Am ersten Tag habe ich gleich die Gunst der Stunde genutzt und habe eine Tour nach Ulva Island gemacht.

Nochmal eine Ecke weiter weg von euch. Die Insel ist unbewohnt und hat nur ein paar Wege für Touristen.

Du kommst da aber nur noch zu Führungen drauf. Im Prinzip gehört die Insel komplett den Vögeln. Das ist dann auch das was du machst. Vögel suchen. Unser Guide Karen, war halt mal super gut. Die konnte dir Alles erklären zu jedem einzigen Vogel. Vor Allem war sie halt auch Selbst voll begeistert von den Vögeln. Auf der Hinfahrt hat sie uns Geschichten zu Stewart Island erzählt, z.B. das in diesem Haus 11 Leute gelebt haben. Eine ganze Familie.

Ich bin von Land aus dort dann nochmal hingekommen an Tag 2.
Auf dem Rückweg von unserer Vögelwanderung, mit Seelöwen Watching als Bonus, sind wir komplett durchgefahren ohne Stops. Das war halt super, weil man ohne Erklärungen Zeit für sich hatte und der Ausblick war wunderschön. Ich habs so genoßen. Zwischen All den Inseln am anderen Ende der Welt. War echt magisch. Besonders. Es war dann schon Nachmittag und ich habe nicht mehr sonderlich viel gemacht. Geschrieben halt.
Tags drauf erstmal ausgeschlafen. Als kurz nach 10 Uhr war, hab ich Mal auf Get Your Guide angeschaut was noch so geht. Ich wusste ja, dass es eine Bustour über die Insel gab. Hab dann festgestellt: Oh, die ist ja um 11 Uhr. Fuck. Also mal in Highspeed Fertig gemacht und zum Treffpunkt. Dort war dann auch ein Pärchen vom Vortag. Das waren die, die mir Angeboten haben, mich nach Te Anau mitzunehmen. Die Beiden haben mit dem Fahrer schon ausgehandelt, dass wir eben zu der Steinhütte von der 11-Köpfigen Familie gehen. Normalerweise nicht auf dem Reiseplan. Gabs Quasi als Bonus. Wir waren ja auch nur zu Dritt. Dann sind wir noch die andere Seite der Insel abgefahren und sind am Ende am Lee Bay gelandet, den ich super Schön fand. Der Fahrer hat mich schon gefragt, ob ich da bleiben will und dann einfach Heim laufe, aber 5km ohne was Essbares dabei. Nicht so geil. Daher bin ich wieder zurück und hab mir ein Sandwich geholt. Nach einer kurzen Pause habe ich mir dann ein E-Bike geliehen und wo ging’s hin? Richtig. Lee Bay. Die Sandfliegen gingen mir ein bisschen auf den Keks, aber dort war es einfach super friedlich. Du hörst auf der Insel echt nichts außer Vögelgezwitscher. Das ist einfach entspannt. Also Tablet raus und schreiben. Ich saß da gut 2h und hab dann einfach auch die Natur und den Ausblick genoßen.

Ich glaub, das war so das, was an Stewart Island hängen bleiben wird. Die unberührte Natur. Das alles so friedlich war. Am zweiten Tag habe ich mich echt geärgert, dass ich nicht noch einen Tag hatte. Ich mein, mein Hostel war Top. Ich hatte ein Zimmer alleine für mich. Da hätte ich locker noch ne Nacht bleiben können um noch eine Tageswanderung dranzuhängen. Stattdessen bin ich jetzt schon wieder auf dem Rückweg. Kiwispotting und Milchstraße suchen, habe ich schlicht und einfach vergessen. Passiert. Alles in Allem war es hier Urlaub im Urlaub. Vor Allem liebe ich die Kiwis. Die sind Ausnahmslos alle extrem Herzlich. Da könnten sich manch andere Länder eine Scheibe von Abschneiden. Aber ich glaube auch das es einfach ein gutes Land zum Leben ist. Joa und ich habe es jetzt gleich geschafft und bin in Queenstown. Bilder werde ich Heute Abend noch einfügen und dann habt ihr zum Mittagessen das Update zu den letzten vier Tagen.

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