Alles geht vorbei

Drittletzter Beitrag. Here wie go. Beim Nächsten bin ich bereits Zuhause und der darauf ist ja mein Recap. Irgendwie Seltsam, dass es jetzt schon vorbei ist. Ich meine „schon“ ist relativ. Irgendwie kommts mir so vor, dass ich gerade erst los bin, aber wenn ich zurückdenke ist es schon Ewig her. Macht das Sinn?
Die letzten Tage waren überraschend Unspektakulär. Gestern hatte ich tatsächlich noch einen echt schönen Sonnenuntergang, als es mal eine Stunde nicht geregnet hat.

Hoffe das ich heute auch einen bekomme. Ich hatte heute zur Abwechslung mal echt viel Sonnenschein, worüber ich echt froh war. Mein „Vermieter“ hat mir gestern erklärt, dass hier die Regenzeit schon Ende Oktober beginnt, daher ist das Wetter unberechenbar. Wusste ich leider nicht, aber es war auch so Ok. Habe heute wieder drüber nachgedacht, dass ich eigentlich die letzten Tage auf eine andere Insel wollte in ein Hostel….. zum Glück habe ich es nicht gemacht. 3 Tage bei Regen in einem Hostel ist nicht der Bringer. Hatte ja in Queenstown mal so schlechtes Wetter und da waren ab 17 Uhr alle auf dem Zimmer. Da hätte ich die letzten Tage echt keine Freude gehabt. Heute habe ich daher auch mal den Pool getestet.

Kann man mal machen. Ich hatte eigentlich überlegt an den Strand zu gehen, aber der war zu Fuß 3h entfernt und Taxis sind extrem Teuer. Da ich hier einen Pool habe und so einen Steg mit Hüttchen im Wasser hat mir das gereicht. Generell habe ich hier auf Tahiti einfach nichts mehr gemacht. Einfach mal „Sein“ nach 3 1/2 Monaten herumreisen. Ja, uns jetzt sitz ich hier an meinem Bootssteg und schau aufs Meer. Wird ne Weile dauern bis ich das wieder habe. Wirklich Surreal in wenigen Stunden in den Flieger zu steigen Richtung Deutschland. In meinem ersten Flugzeug bin ich einfach mal 21h und es wird mir wahrscheinlich wie eine Ewigkeit vorkommen. Vor Allem da ich generell nichts im Flugzeug anschaue. Auf dem Flug nach Auckland habe ich nur Musik gehört. Thats it. So wird es Morgen auch sein. Habe ja auch viel über das ich nachdenken kann. Schließlich werde ich mich Seelisch und Moralisch auf mein Real Life vorbereiten müssen. Ich habe mittlerweile auch mehrheitlich gepackt, sodass ich jetzt noch ein bisschen Zeit habe für mich. Um das hier Richtig zu beenden. Deswegen sitze ich auch draußen und schaue aufs Meer. Weil das was ist, was mich den ganzen Urlaub begeistert hat. Aufs Meer blicken und zu Wissen: Da kommt jetzt erstmal nichts mehr. Einfach mal zu merken, wie weit man vom nächsten Festland entfernt ist. Mehr sogar, wie weit man von Daheim entfernt ist. Das hatte ich ganz krass in Hobart und auf Stewart Island. Einfach dieses „Da kommt jetzt nichts mehr“-Gefühl. Wer es Übrigens nicht wusste: Ein Grund warum ich auf die Inseln wollte, war mitunter mein Weltkarten Puzzle. Wenn man die Kontinente und den Rand gepuzzelt hatte war nur noch Blau übrig. Blau und ein Paar Inselnamen. Dann dachte ich immer: Vanuatu und Kiribati. Da will ich hin! Nun wurden es halt vier andere Inselstaaten. Die Anderen hole ich eines Tages nach. Werde mein Puzzle auf jeden Fall wieder rauskramen und schauen, was Südamerika so zu bieten hat. Okay Leute, das wars von mir. Hiermit beende ich also meinen letzten Beitrag aus dem Ausland. Nach 113 Tagen und 7 Ländern geht es wieder zurück nach Deutschland.

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